Lore Lenz bietet vor allem Obst und Gemüse an
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Lore Lenz bietet vor allem Obst und Gemüse an

Familie schon seit Generationen auf dem Markt

lorelenzEr wächst in lichten Laubwäldern und verströmt einen zarten eigentümlichen Duft: Am Stand von Lore Lenz ist Waldmeister derzeit in kleinen gebundenen Sträußen zu haben. „Jetzt ist die Zeit für Maibowle. Die wird mit Waldmeister angesetzt“, so die Marktfrau. Das Kraut gebe es nicht lange. „Es blüht von Mitte April bis Mitte Mai.“ Mit seinen zarten, kleinen weißen Blüten und seinem tiefgrün gespreizten Blattwerk wirkt der Waldmeister optisch erfrischend. Seine besondere Wirkung entfaltet er in der Maibowle. Das nutzten bereits die Benediktiner im neunten Jahrhundert. „Waldmeister sollte nur rund 20 Minuten in den Wein für die Bowle eingelegt werden, da sonst durch den Wirkstoff Cumarin Kopfschmerzen ausgelöst werden können“, weiß Lore Lenz. Durch das Einlegen in Milch ist früher Pudding mit Waldmeister-Aroma hergestellt worden.

Lore Lenz kommt aus Steinbach. In dem Ort am Donnersberg wuchs sie im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb auf. Seit ihrer Kindheit ist sie eng mit dem Kaiserslauterer Wochenmarkt verbunden. Gefreut hat sie sich, wenn sie ihre Mutter, Katharina Bauer, in den Ferien auf den Stiftsplatz begleiten durfte. „Vor meiner Mutter war es die Großmutter, die es mit Käse, Butter und eigenen Erzeugnissen aus dem Garten nach Lautern zog. Eine Lücke am Stand hat es nie gegeben.“

Seit 1979 hat Lore Lenz regelmäßig ihre Mutter begleitet. Seit 1992 führt sie den elterlichen Stand in eigener Regie. Als läge es der Familie aus dem Donnersbergkreis im Blut, sind es heute Tochter Margit und gelegentlich Enkelin Lisa, die Mutter und Oma an Markttagen zur Seite stehen. Das Sortiment an Obst und Gemüse im Sechs-Meter-Stand ist überschaubar. Noch werden Äpfel der letzten Ernte angeboten. Doch der Bestand an Fuji, Braeburn und Jonagold geht zur Neige. Daneben finden sich neue Williams-Birnen aus Argentinien. Auf ihrem eigenen Obststück wachsen noch alte Apfelsorten wie „Boskop“, „Ontario“ und „Jakob Lebel“. Doch die seien heute weniger gefragt. Auch die „Gräfin“, eine alte Birnensorte, gehört zur Obstplantage.

Salatsorten, Karotten, Lauch, Kohlrabi und Rhabarber stammen aus der Vorderpfalz. In den Sommermonaten wird Lore Lenz zusätzlich Kirschen, Zwetschgen und Mirabellen aus der Pfalz in ihren Auslagen führen. „Die Kirschbäume blühen zurzeit. Aber es muss regnen. Es ist allgemein zu trocken.“

Die Marktfrau, die sich in all den Jahren an Wind und Wetter gewöhnt hat, ist zufrieden mit ihrem Geschäft auf dem Lauterer Wochenmarkt. 90 Prozent der Kunden seien Stammkunden. „Sie haben bereits bei der Mutter gekauft.“ Wichtig ist ihr das private Gespräch mit den Kunden. „Da werden auch schon mal Kochrezepte ausgetauscht. Das gehört einfach dazu.“

 

 

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