Gertrud Kullmann mit ihrem Ministand
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Immer frische Eier und Blumensträußchen

Gertrud Kullmann bietet an ihrem Ministand alles an, was ihr Aussiedlerhof abwirft

kullmannMit den Großen kann sie nicht mithalten. Das will sie auch nicht. Gertrud Kullmann bietet nur solche Produkte an, die der Aussiedlerhof in der Nähe von Jakobsweiler gerade abwirft. Dazu benötigt sie einen Stand von gut einem Meter. Auf einer grünen Tischdecke als Unterlage sind einige Paletten mit frischen Eiern aufgebaut. Daneben finden sich ein paar Gläser hausgemachter Marmelade und Gelee. Vier Gänseeier, das Stück zwischen 150 und 200 Gramm, liegen in einem Körbchen.

„Auf den Markt gehen ist mein Hobby“, meint Gertrud Kullmann. Seit drei Jahren fährt sie von Jakobsweiler im Donnersbergkreis in den Monaten März bis November nach Kaiserslautern, um Marktbesuchern saisonal anzubieten, was der Hof über den Eigenbedarf hinaus hergibt. 1968 hat sie den Aussiedlerhof zusammen mit Ehemann Heinz übernommen. Kuhmilch verkauft sie schon lange nicht mehr. „Das Geschäft ist unrentabel geworden.“ Die sieben Kühe, die zum Hof gehören, werden in „Ammenkuhhaltung“ gehalten. „Die Ammenkühe tragen ihren Namen, weil sie mit ihrer Milch die eigenen und die Kälber anderer Kühe versorgen.“

50 braune Freilandhühner teilen sich mit drei Gänsen ein Gehege. Daneben grasen zwei Esel. „Die Gänse sind gute Wachhunde für die Hühner“, weiß Gertrud Kullmann. „Sie schützen sie vorm Habicht.“ Probleme bereite der Fuchs. „Er zieht die Gänse durch den Zaun“, spricht die Marktfrau aus Erfahrung. Unter den braunen Eiern fallen zwei grünliche Hühnereier ins Auge. „Sie stammen von Sperber-Hühnern und sollen nachweislich cholesterinarm sein.“ Zum Hof gehören auch ein paar Pferde. Das Hobby von Sohn Michael.

Mit der wärmeren Jahreszeit wird Gertrud Kullmann ihre Auslagen um Erdbeeren, Rhabarber, Zwetschgen und Mirabellen erweitern. „Alles aus eigenem Anbau“, versichert die Mutter von drei Kindern. Je nach Blütezeit habe sie auch ein paar Sommerblumen dabei. „Mal sind es Gladiolen, mal Dahlien - was gerade blüht.“ Gertrud Kullmann lässt sich ein auf ihre Kundschaft. Hört sich an, was es zu Neues zu erzählen gibt. „Ich habe Zeit“, meint die Landfrau. „Und ich höre gerne zu.“

 

 

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